Beratung, Lieferung und Verlegung · Gmund am Tegernsee

Fliesen & Naturstein für Gmund am Tegernsee.
Drei bis fünf Quadratmeter am Tag: Ein Polygonalboden ist zuerst Sortierarbeit.

Vom ersten Aufmaß bis zur imprägnierten Fläche sind es immer dieselben Schritte, nur unterschiedlich lang. Beim Polygonalmosaik liegt die meiste Arbeit vor der Baustelle: Wir sortieren die Partie im eigenen Steinwerk nach Kantenlänge vor — große Platten für die Raummitte, Zwickelstücke für Wand- und Türanschluss. Das halbiert die Zeit, die der Verleger später am Boden braucht.

Gmund am Tegernsee

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Am Anfang steht kein Material, sondern ein Maß. Wer in Gmund am Tegernsee einen Bestandsbau umbaut, bringt meist einen Grundriss mit, der irgendwann einmal gestimmt hat — also messen wir nach, klären Aufbauhöhen, Türanschlüsse und den Zustand des Untergrunds, und erst danach wird über Oberflächen gesprochen. Diese Reihenfolge spart die teuersten Überraschungen: Ein Boden, der zwei Zentimeter zu hoch aufbaut, ist kein Materialproblem, sondern ein Türproblem. Fertige Flächen von uns liegen in Gmund bisher nicht; entstanden sind sie in den Nachbargemeinden Bad Wiessee und Tegernsee.

Dann die Bemusterung. Zementfliesen sind gepresst und nicht gebrannt; ihr Muster steckt drei bis vier Millimeter tief im Material und läuft sich nicht ab, dafür bleibt die Oberfläche mikroporös und will imprägniert werden. Historische Platten kommen partieweise, mit Originalstärken zwischen dreißig und achtzig Millimetern und einer Oberfläche, die schon jemand benutzt hat. Vom Polygonalmosaik liegen zwei Quadratmeter jeder Hauptfamilie als fertig gesetzte Fläche aus — damit die Entscheidung an der Fläche fällt und nicht an der Einzelplatte.

Zwischen Auswahl und Baustelle liegt der Teil, den man später nicht mehr sieht. Im eigenen Steinwerk wird sortiert und zugeschnitten: beim Polygonalen nach Größenklassen, beim historischen Boden werden fehlende Mengen aus demselben Materialtyp nachgefertigt und durch Trommeln, Strahlen, Bürsten und Patinieren auf den Alterszustand gebracht. Ob antike Platten original mit dickerem Mörtelbett verlegt oder auf zwanzig beziehungsweise dreißig Millimeter Planstärke kalibriert werden, entscheiden wir gemeinsam mit Architekt und Denkmalpflege. Bis zum Verlegetermin wartet die Ware im eigenen Hochregallager und nicht auf der Baustelle.

Verlegt wird in dem Tempo, das zum Material gehört: drei bis fünf Quadratmeter pro Mann und Tag im Bruchfugenverband, bei Solnhofner Polygonalflächen zwei bis drei Tage je zehn Quadratmeter. Danach wird verfugt, einmal imprägniert, und ab da wird nur noch gewischt. Welche dieser Schritte Ihr Projekt in welcher Länge braucht, steht nach dem Aufmaß fest — nicht davor.

Beratung, Lieferung und Verlegung

Sie liegen in unserem Kerngebiet: Beratung in der Ausstellung, Lieferung mit eigenem Kranfahrzeug bis auf die Baustelle und Verlegung durch unser eigenes Meisterteam.

Regelmäßig liefern und verlegen wir im Dreieck Bad Tölz – Tegernsee – Lenggries und im südlichen Großraum München. Material versenden wir deutschlandweit, auf Wunsch nach Österreich, Südtirol und in die Schweiz.

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Häufige Fragen

Fragen aus Gmund am Tegernsee.
Kurz beantwortet — ausführlich dann im Gespräch.

  • In unserem Altbau fehlen im Flur einzelne Zementfliesen. Lässt sich so etwas ergänzen?

    Oft ja. VIA in Bergkamen pflegt den historischen Musterbestand deutscher Gründerzeithäuser — Rautenböden, Sternmuster, das Schwarz-Weiß aus Bad und Flur —, und darüber kommen wir an passende Ergänzungsstücke. Ein Bruchstück der alten Fliese hilft dabei mehr als jedes Foto, weil an der Bruchkante die drei bis vier Millimeter starke Musterschicht sichtbar wird.

  • Unser Verleger hat noch nie polygonal gesetzt. Was muss er vorher wissen?

    Vor allem, dass die Arbeit in der Sortierung steckt. Wir liefern die Partie nach Größenklassen vorsortiert, mit den großen Platten für die Raummitte und den Zwickelstücken für Wand- und Türanschluss. Die zweite Festlegung ist die Fuge: acht bis zwölf Millimeter mit angepasstem Mörtelton ergeben ein ruhiges, flächiges Bild, zwanzig bis fünfundzwanzig Millimeter leicht zurückgesetzt betonen jede Plattenform. Das sollte vor dem ersten Quadratmeter entschieden sein.

  • Wir bauen erst in einem Jahr an. Sollen wir uns jetzt schon um einen historischen Boden kümmern?

    Ja, denn diese Platten kommen partieweise. Unsere historischen Böden stammen aus Israel und aus Ägypten; ist eine Partie vergeben, gibt es sie in derselben Farbe und Oberfläche nicht wieder. Fehlende Quadratmeter fertigen wir im eigenen Steinwerk aus demselben Materialtyp nach und altern sie auf den Zustand des Originals — eine ganze Fläche lässt sich so allerdings nicht ersetzen.

Allgemeine Fragen zu Bemusterung, Lieferung, Gewährleistung und Ablauf beantworten wir gebündelt in den häufigen Fragen.

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