Beratung, Lieferung und Verlegung · Kreuth

Fliesen & Naturstein für Kreuth.
Draußen entscheidet die Gesteinssorte, nicht das Muster: frostsicher sind Quarzit, Porphyr und Gneis.

Eine Terrasse am Hang, die im Winter geräumt wird, stellt andere Fragen als ein Flur: Frostsicherheit, Plattenstärke, Fugenbreite, Entwässerung. Drinnen geht es in Kreuther Häusern häufig um Bestand — historische Platten, die zum vorhandenen Boden passen müssen, und Zementfliesen, die nie zweimal gleich ausfallen. Beides entscheidet sich an der Fläche und nicht am einzelnen Stück.

Kreuth

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ca. 32 Minuten, rund 25 km von Kreuth.

Nehmen wir eine Aufgabe, die sich am Hang anders stellt als in der Ebene: eine Terrasse oder ein Hofstück, das im Winter geräumt wird und trotzdem nicht wie ein Parkplatz aussehen soll. Damit ist die Materialfrage schon zur Hälfte gestellt. Polygonalmosaik liegt nahe, aber nicht jedes Gestein taugt dafür — frostsicher sind Quarzit, Porphyr und Gneis, und der Unterschied zeigt sich nicht im ersten, sondern im fünften Winter. Draußen rechnen wir mit Plattenstärken von dreißig bis sechzig Millimetern, bei befahrenen Flächen eher am oberen Ende, verlegt im Drainagemörtel oder im gebundenen Splittbett. Auch die Fuge ist dann keine reine Geschmacksfrage: Acht bis zwölf Millimeter ergeben ein ruhiges, flächiges Bild, zwanzig bis fünfundzwanzig betonen die Plattenform — und wer im Winter räumt, merkt den Unterschied.

Drinnen geht es in Kreuther Häusern oft um Bestand. Historische Bodenplatten aus Israel und Ägypten kommen mit unregelmäßigen Formaten und Stärken zwischen dreißig und achtzig Millimetern. Ob man sie kalibriert oder original verlegt, ist keine Detailfrage — sie bestimmt Aufbauhöhe, Türblätter und den Anschluss an die angrenzenden Räume und gehört deshalb an den Anfang der Planung.

Zementfliesen liegen in vielen älteren Häusern noch im Flur oder in der Küche. Einen exakten Nachbau versprechen wir nicht: Hydraulisch gepresste Handware fällt nie zweimal identisch aus, sechzehn bis achtzehn Millimeter stark, mit handwerksüblichen Toleranzen. Erreichbar ist etwas anderes, nämlich ein Muster, das neben dem alten besteht, statt sich als Ersatzteil zu verraten. Eine lose Fliese oder ein scharfes Foto mit Maßstab ist dafür die brauchbarste Grundlage.

Für die Auswahl einer Terrassenfläche oder eines Bestandsbodens lohnt die Fahrt nach Miesbach, weil beides an der gelegten Fläche entschieden wird. Für eine einzelne Nachbestellung lohnt sie nicht — die klären wir über Fotos und Maßangaben. Ergänzungsstücke und Zuschnitte fertigt unser eigenes Steinwerk, geliefert wird mit dem Kranfahrzeug aus dem Hochregallager, gearbeitet vom eigenen Meisterteam. Das Tegernseer Tal fahren wir seit Jahrzehnten regelmäßig.

Beratung, Lieferung und Verlegung

Sie liegen in unserem Kerngebiet: Beratung in der Ausstellung, Lieferung mit eigenem Kranfahrzeug bis auf die Baustelle und Verlegung durch unser eigenes Meisterteam.

Regelmäßig liefern und verlegen wir im Dreieck Bad Tölz – Tegernsee – Lenggries und im südlichen Großraum München. Material versenden wir deutschlandweit, auf Wunsch nach Österreich, Südtirol und in die Schweiz.

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in Miesbach
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Ausstellung
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  • Mo–Fr 08:00 – 18:00 Uhr
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Häufige Fragen

Fragen aus Kreuth.
Kurz beantwortet — ausführlich dann im Gespräch.

  • Zu unserem Haus führt eine schmale, steile Zufahrt. Wie kommt eine Palette Naturstein dort hinauf?

    Das klären wir vor der Bestellung und nicht am Liefertag. Unser Lieferfahrzeug hat einen Kran und kann eine Palette über Mauer oder Böschung absetzen, sofern der Standplatz tragfähig ist und die Reichweite passt. Wo das nicht geht, teilen wir die Lieferung in kleinere Einheiten oder setzen an einer erreichbaren Stelle ab und planen den Weitertransport auf dem Grundstück mit ein. Ein Foto der Zufahrt mit ungefährer Breite genügt uns als Grundlage.

  • Der historische Boden reicht für den geplanten Anbau nicht ganz. Lässt sich so etwas ergänzen?

    In vielen Fällen ja. Wir fertigen die fehlende Menge im eigenen Steinwerk aus demselben Materialtyp und altern die Oberfläche auf den Stand des Bestands nach: trommeln, sandstrahlen, bürsten, mit Eisenoxidlauge patinieren. Ob das trägt, entscheidet der Bestand selbst — eine lose Platte oder ein scharfes Foto mit Maßstab reicht uns für die erste Einschätzung.

  • Unser Haus steht unter Denkmalschutz. Wer legt fest, ob kalibriert oder in Originalstärke verlegt wird?

    Diese Entscheidung fällt nicht allein am Material. In Originalstärke verlegt, also zwischen dreißig und achtzig Millimetern, braucht der Boden ein dickeres Mörtelbett und bewusstes Unterschieben; der Aufbau wird höher, Türblätter und Schwellen müssen mitgedacht werden. Auf zwanzig oder dreißig Millimeter kalibriert ist der Aufbau planbar, dafür ist die Unterseite bearbeitet. Wir bringen einen Vorschlag mit, entschieden wird er mit Ihrem Architekten und der Denkmalpflege.

Allgemeine Fragen zu Bemusterung, Lieferung, Gewährleistung und Ablauf beantworten wir gebündelt in den häufigen Fragen.

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