Beratung und Lieferung · Landkreis Ebersberg

Fliesen & Naturstein im Landkreis Ebersberg.
Polygonalmosaik liegt bei uns als fertig gesetzte Fläche, nicht als Einzelplatte.

Wenn ein Bestandsboden liegen bleibt und die neue Fläche daran anstößt, entscheidet der Übergang: Aufbauhöhe, Kantenbild, Fugenbreite. Für Altbauten im Landkreis Ebersberg liegen in Miesbach Zementfliesen aus dem historischen Musterbestand, geborgene Kalksteinplatten und von jeder Polygonalfamilie zwei fertig gesetzte Quadratmeter zum direkten Vergleich.

Landkreis Ebersberg

Warum die Fahrt ins Oberland?
ca. 48 Minuten ab Ebersberg, rund 43.1 km.

Eine Altbausanierung fängt selten bei null an. Meistens bleibt etwas liegen — ein Flurboden, eine Schwelle, ein Niveau, das sich nicht verschieben lässt —, und die neue Fläche muss daran anschließen, ohne dass der Übergang wie eine Reparatur aussieht. Diese Aufgabe entscheidet sich an drei Größen: Aufbauhöhe, Kantenbild, Fugenbreite. Die Farbe kommt danach, obwohl sie meist zuerst besprochen wird. Für den Landkreis Ebersberg liegt unser Schwerpunkt deshalb bei Materialien, die mit Bestand umgehen können, statt ihn zu übertönen.

Die Zementfliese ist dabei der direkteste Weg. Sie wird nicht gebrannt, sondern hydraulisch gepresst: eine Musterschicht aus Marmormehl und mineralischen Pigmenten, drei bis vier Millimeter tief in einen Trägerbeton gedrückt, Toleranzen handwerksüblich bei etwa einem Millimeter. Über VIA in Bergkamen kommen wir an den historischen Musterbestand deutscher Gründerzeithäuser — Rautenböden, Sternmuster, das schwarz-weiße Bad. Taucht unter der obersten Schicht der originale Boden auf, ist das der Lieferweg für die denkmalgerechte Ergänzung.

Der zweite Weg führt über geborgene Platten aus Israel und Ägypten: Böden, über die schon vor Jahrhunderten Menschen gegangen sind, geprüft und für die neue Verlegung aufbereitet. Jede Partie ist ein Unikat, und wenn eine knapp wird, fertigen wir die Fehlmenge aus demselben Materialtyp nach und altern sie an — trommeln, strahlen, bürsten, patinieren, bis die Ergänzung von der Originalfläche nicht mehr zu unterscheiden ist. Polygonalmosaik wiederum entscheidet sich nicht am Stein, sondern an der Sortierung: große Platten in die Raummitte, Zwickelstücke an Wand und Türanschluss. Bei acht bis zwölf Millimetern Fuge wirkt die Fläche ruhig, bei zwanzig bis fünfundzwanzig betont sie jede einzelne Plattenform.

Ein Referenzprojekt im Kreisgebiet haben wir nicht, und wir stellen auch keines dazu. Was wir anbieten, ist die Ausstellung in Miesbach: diese drei Gruppen auf derselben Etage, im selben Licht, mit zwei fertig gesetzten Quadratmetern je Polygonalfamilie und den Partien historischer Platten, solange sie vorrätig sind. Muster gehen vor der Bestellung mit auf die Baustelle; im Bestand ist das der einzig belastbare Weg. Geliefert wird aus dem eigenen Hochregallager mit Kranfahrzeug. Ob unser Meister-Verlegeteam ausführt, klären wir vorher — verlegen wir nicht selbst, liefern wir dem Betrieb Ihrer Wahl zu.

Beratung und Lieferung

Beratung in der Ausstellung und Lieferung mit eigenem Kranfahrzeug gehören dazu. Ob unser eigenes Verlegeteam die Ausführung übernimmt, klären wir projektbezogen — bei größeren Vorhaben fahren wir weiter als bei einem einzelnen Bad.

Regelmäßig liefern und verlegen wir im Dreieck Bad Tölz – Tegernsee – Lenggries und im südlichen Großraum München. Material versenden wir deutschlandweit, auf Wunsch nach Österreich, Südtirol und in die Schweiz.

seit 1982
in Miesbach
4 Etagen
Ausstellung
800+
Rohplatten im eigenen Steinwerk
19
Vertragsmarken, dazu 400+ Hersteller

Im Kreisgebiet

Woher unsere Kunden kommen.
Kreisstadt Ebersberg · ca. 48 Minuten ab Ebersberg, rund 43.1 km

  • Grafing
  • Kirchseeon
  • Poing
  • Vaterstetten
  • Zorneding

Der Weg zu uns

Aus dem Landkreis Ebersberg in die Ausstellung.
Ein Besuch ersetzt hundert Katalogseiten.

Mit dem Auto
ca. 48 Minuten ab Ebersberg, rund 43.1 km Gemessen ab Ebersberg — aus anderen Teilen des Kreises weicht die Fahrzeit ab.
Entfernung
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Bodenschneidstr. 7, 83714 Miesbach

  • Mo–Fr 08:00 – 18:00 Uhr
  • Sa 09:00 – 14:00 Uhr
  • So geschlossen

Häufige Fragen

Fragen aus Landkreis Ebersberg.
Kurz beantwortet — ausführlich dann im Gespräch.

  • Unter dem Linoleum ist ein alter Musterboden aufgetaucht, ein Teil fehlt. Lässt sich das ergänzen?

    Oft ja. Zementfliesen aus dem historischen Musterbestand deutscher Gründerzeithäuser beziehen wir über VIA in Bergkamen; passen Format, Muster und Farbstellung zum Fund, kommt das Ergänzungsstück aus laufender Fertigung. Nehmen Sie eine ausgebaute Fliese mit statt nur ein Foto — Stärke und Kantenbild entscheiden mit, ob die Ergänzung im Niveau bleibt. Bei Natursteinplatten fertigen wir die Fehlmenge aus demselben Materialtyp und altern die Oberfläche im eigenen Steinwerk nach.

  • Zementfliesen sollen in eine Küche mit Fußbodenheizung. Verträgt sich das?

    Grundsätzlich ja, mit Rücksicht auf das Material: Zementfliesen sind nicht gebrannt, sondern gepresst, und sie reagieren empfindlicher auf schnelle Temperatursprünge als Keramik. Die Heizung wird deshalb nach einem Aufheizprotokoll langsam hochgefahren. Zur Oberflächenbehandlung beraten wir bei der Bemusterung, weil sie über die Fleckempfindlichkeit im Küchenalltag entscheidet.

  • Der Bestandsboden bleibt liegen. Wie viel Aufbauhöhe kostet uns historische oder polygonale Ware?

    Historische Platten kommen mit 30 bis 80 Millimetern und sehr unterschiedlichen Stärken aus der Bergung; wir kalibrieren sie auf Wunsch auf 20 oder 30 Millimeter Planstärke, oder wir verlegen original im dickeren Mörtelbett. Polygonalmaterial liegt innen bei 20 bis 40 Millimetern, außen bei 30 bis 60. Deshalb messen wir Türblatt, Schwelle und Treppenantritt, bevor eine Partie reserviert wird — nicht danach.

Allgemeine Fragen zu Bemusterung, Lieferung, Gewährleistung und Ablauf beantworten wir gebündelt in den häufigen Fragen.

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  • Mo–Fr08:00 – 18:00 Uhr
  • Samstag09:00 – 14:00 Uhr
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